“Unser logischer Verstand liebt es gar nicht, wenn sich Dinge widersprechen.
Er möchte am liebsten, dass alles klar und eindeutig ist. Dahinter steckt oft die Unfähigkeit, sich für das eine oder das andere zu entscheiden.”

Wir über uns

Ursula ZaunsUrsula Zauns

Seit 1980 Dipl. Biologin
Seit 1997 Heilpraktikerin
1997-2000 Kinesiologische Fortbildungen

Seit 1999 schamanische Ausbildung

Conny VielainConny Vielain

Seit 1990 Dipl. Psychologin
1990-1996 Ausbildung in Analytischer Gestalttherapie


Seit 1999 schamanische Ausbildung

  • bei Prof. Dr. Gallegos und Margret C. Vasington M.A.C.P.
  • Foundation for Shamanic Studies
  • Dreijährige Weiterbildung bei Sandra Ingerman

    ... weitere Informationen über Conny.

 

    Conny und UrsulaWir haben uns in der Weiterbildung bei Sandra Ingerman kennen gelernt und festgestellt, wie wundervoll wir uns in der schamanischen Arbeit ergänzen und wie gut wir miteinander harmonisieren.

     

     

     

    Vor allem aber ist unser Motto:
    Schamanismus macht Spaß und fördert die Lebensfreude.
    Wir fordern die Seminarteilnehmer auf: Sei dein eigener Schamane! Damit erhält jeder die Möglichkeit,
    Selbsthilfe durch schamanisches Reisen zu finden!
     

     

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    Ursula
     

    Inzwischen bin ich in Seminaren – und nicht nur da – so oft gefragt worden, wie ich denn zum Schamanismus und überhaupt zu alternativen Heilmethoden gekommen sei, dass ich an dieser Stelle noch ein bisschen mehr von mir berichten will, als es die nackten Daten tun.

    Noch vor meinem Abitur wurde ich schwer krank – eine Lungentuberkulose, die mich ganz auf mich zurückwarf und mir heute wie eine Initiationskrankheit vorkommt. Nach dem Studium der Biologie arbeitete ich für elf Jahre in der Pharmaindustrie und wurde danach arbeitslos, was zuerst dazu führte, dass ich glaubte, es würde mir der Boden unter den Füßen weggezogen. Stattdessen aber begannen eine vollkommen neue Zeit und eine andere Art des Lernens. Ich machte eine Marketingausbildung, fing gleichzeitig mit meinem ersten Roman an, begann ein Fernstudium im professionellen Schreiben und landete dann, durch Umwege und scheinbare Zufälligkeiten, an einer Heilpraktikerschule.

    Dort machte ich aber nicht nur eine Ausbildung, sondern arbeitete gleichzeitig als Studienberaterin und gab schon bald Unterricht in biologischen Fächern – noch während ich selber lernte. Anschließend machte ich Ausbildungen in manuellen Therapien und in Kinesiologie, erhielt mehrere Reiki-Einweihungen und beschäftigte mich intensiv mit Astrologie, Kabbala, Nummerologie und vielen weiteren Methoden. Und dann las ich eines Tages in einem Astrologiebuch (Kocku von Stuckrad: Lilith), dass die Häuserstellung meiner Lilith eine Berufung zum schamanischen Heilen anzeige. Zur gleichen Zeit las ich das Buch von Angeles Arrien (…) und darin standen Hinweise auf die Foundation for Shamanic Studies und dann entdeckte ich von denen auch noch eine Anzeige zu einem Seminar über keltischen Schamanismus. Drei Hinweise sind mindestens zwei zuviel, sagte ich mir. Also beschäftigte ich mich intensiver mit Schamanismus, meldete mich zum ersten Seminar an und erlebte schob bald, dass ich mit diesen inneren Reisen noch weit mehr erreichen konnte als mit Kinesiologie. Und als ich dann 2001 zum ersten Mal Tom Cowan erlebte, hatte ich das Gefühl, ich komme endlich nach Hause. Er ließ uns Arbeiten durchführen, bei denen es mir vorkam, als hätte ich das schon zig tausend Mal gemacht.

    Nach einer tiefen Veränderung in meinem privaten Leben und einer transformativen Zeit kamen die Seminare bei Sandra Ingerman; und alles änderte sich noch einmal. Es ist eines, Methoden zu lernen, ein anderes plötzlich an uraltes Wissen zu kommen, selber in Reisen Neues zu entdecken. Dann fand ich auch noch anderes, das nicht direkt mit Schamanismus zu tun hatte. Und plötzlich wurde die Sache rund.

    Ich habe es schon oft erlebt: Da hast du scheinbar vollkommen unabhängig voneinander irgendwelche Techniken gelernt und Dinge erfahren. Und auf einmal stellst du fest, dass alles zusammengehört, dass sich alles gegenseitig unterstützt. Wenn Conny und ich schamanische Reisen machen, sind wir jedes Mal gespannt, was sich nun meldet und dieses Mal zeigt.

    Das ist auch der Grund, warum unsere Seminare nicht statisch sind. Wir sind so begeistert von dem, was wir wahrnehmen und erfahren, dass wir das gerne weitergeben möchten. Andererseits wissen wir, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss. Also bieten wir zwar das an, was wir erfahren haben, lassen es aber so fließen, wie es die Energie der Teilnehmer lenkt. Und dann kommen manchmal solch wunderschöne Stunden, in denen wir von unseren Seminarteilnehmern lernen dürfen.

     

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    Conny

    Zum Schamanismus kam ich auf einigen Umwegen. Ich glaube auch nicht, dass man einfach so sagt: Ich werde jetzt Schamanin, so wie man sagt, ich werde Bäcker oder Dachdecker oder Architekt. Zwar war ich schon als Kind offen für die Welt jenseits unserer sichtbaren und berührbaren, aber welches Kind ist das nicht? Wie andere Kinder auch, hatte ich ein imaginäres Pferd und eine für andere unsichtbare Freundin. Vielleicht hatte ich einfach das Glück, dass meine Eltern nicht versucht haben, mir meine unsichtbaren Freunde auszutreiben. Meine Mutter sagte zwar ab und zu: „träumst du schon wieder“, aber sie gab mir nie das Gefühl, dass das etwas Falsches sei. Also wurde ich zum Ritter, der die Prinzessin aus den Händen von Räubern rettete oder zur Detektivin, die einen Mord aufklärte, auch noch nachdem meine Freundinnen sich längst lieber den Jungs zuwandten.

    Vielleicht kam dadurch auch mein Wunsch auf, Schauspielerin werden zu wollen. Von 1973 bis 1974 besuchte ich die Westfälische Schauspielschule in Bochum, aber das Theater sollte nicht lange mein Weg sein. Einige Zeit wusste ich nicht so recht, was ich eigentlich wollte, bis mich eine befreundete Psychologin auf den Gedanken brachte, Psychologie zu studieren.

    In meiner Ausbildung am Analytischen Gestaltinstitut begegnete ich dann etwas, das wir Phantasiereisen nannten. Auch arbeiteten wir mit dem inneren Kind, mit inneren Tieren, inneren Bildern und mit Träumen. Diese Art zu arbeiten faszinierte mich besonders, aber dass das irgendetwas mit Schamanismus zu tun haben könnte, darauf kam ich damals nicht.

    Ausschlaggebend für meine schamanische Weiterbildung war letztendlich ein Traum, den ich eines Nachts hatte. Ich träumte von einer Schamanin, die mir anbot, ihre Schülerin zu werde. Dieser Traum war so intensiv, dass er mich noch tagelang beschäftigte. Ich durchstöberte die hiesigen Buchläden nach Büchern über Schamanismus und zog dann gleich mit 5-6 Büchern unterm Arm nach Hause. Beim Lesen entdeckte ich dann, dass ich das ein oder andere in etwas abgewandelter Form bereits im Analytischen Gestaltinstitut und in Workshops bei Prof. Dr. Gallegos und Margret C. Vasington kennen gelernt hatte. Genau das, was mich schon immer angesprochen hatte.

    In einem der Bücher wurden Seminare angeboten und ohne lange zu überlegen, meldete ich mich bei der Foundation for Shamanic Studies für ein Basisseminar an. Jetzt hatte ich „Blut geleckt“. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich einige Fortgeschrittenen-Seminare besucht und das Dreijahres-Programm mit Sandra Ingerman war dann das „Tüpfelchen auf dem I“.

    Ich hatte endlich gefunden, was die Leidenschaft meines Herzens ist. Ich war nach Hause gekommen, hatte entdeckt, wer ich bin, was ich wirklich will und was meinem Leben einen Sinn gibt. Mein Leben änderte sich rasant. Die Möglichkeit, mit meinem Unterbewussten zu kommunizieren und zu erfahren, dass alles Wissen darüber, was für mich gut und richtig ist, in mir selbst liegt, stärkte mein Selbstvertrauen und meine Freude am Leben. Die Depressionen, die mich immer mal wieder überfielen, blieben vollständig aus.

    Der Wunsch, diese „Geschenke“ nicht nur für mich allein zu behalten, sondern sie an andere Menschen weiterzugeben und mit ihnen zu teilen, wurde immer größer. Wie schön Ursula begegnet zu sein, mit der ich meinen Traum realisieren konnte.

     

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